Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien – farbige Lagunen, Geysire und Flamingos

Dreiländereck - Bolivien, Chile, Argentinien
Dreiländereck – Bolivien, Chile, Argentinien

Nachdem wir im Salzhotel wirklich sehr einfach übernachtet hatten, ging es nach einem frühen Frühstück um 4 Uhr morgens weiter Richtung chilenische Grenze.

einfache Unterkunft im Salzhotel
einfache Unterkunft im Salzhotel

Die Grenzbeamten in Chile streikten seit einiger Zeit und so sollte es in den letzten Wochen an der chilenischen Grenze zu langen Wartezeiten gekommen sein. Wir hörten auch über unseren Guide von anderen Reisegruppen, die gar nicht oder nur über erhebliche Umwege in das Land kamen. Am heutigen Tag sollte die Grenze zwei Stunden von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein. Da unserer Guide mit langen Wartezeiten rechnete, fuhren wir bereits um 5 Uhr morgens im Dunklen los.

Steinformationen
Steinformationen entstanden durch Winderosion
Richtung chilenische Grenze
Richtung chilenische Grenze
Rauchender Vulkan
Rauchender Vulkan
Salzsee und Vulkane
Salzsee und Vulkane

Als es hell wurde näherten wir  uns einer skurrilen  Vulkanlandschaft, die mich auch ein wenig an Teneriffa erinnerte. Ein Vulkan sah recht ähnlich wie der Teide aus. Allerdings war dieser Vulkan in Bolivien noch aktiv, was man an der aufsteigenden Rauchfahne schnell erkennen konnte.

STeintal
Steintal
Steintal
Steintal

Auf unbefestigten Wegen erreichten wir den Teil der Siloli-Wüste, der auch als „Steintal“ bekannt ist. Durch Winderosionen gibt es hier faszinierenden Felsformationen zu sehen, wie beispielsweise den Steinbaum ‚Arbol de Piedra‘.

Restaurant, Hotel, Internet
kleine Ortschaft
Restaurant, Hotel, Internet
Restaurant, Hotel…..
Restaurant, Hotel, Internet
und  Internet
Restaurant, Hotel, Internet
kleine Ortschaft am See

An einer Lagune trafen wir auf ein kleines Hotel mit Restaurant. Und hier sollte es wohl laut Beschilderung sogar  Internet geben. Ausprobiert haben wir es nicht, denn die vielen Flamingos waren viel interessanter.

Lagune mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Vulkanlandschaft mit Flamingos
Vulkanlandschaft mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Lagune mit Flamingos
Flamingos
Flamingos
Flamingo
Flamingo
Lagune mit Flamingso
Lagune mit Flamingso
Flamingos
Flamingos

Wir fuhren an vielen Lagunen, wie der Laguna Colorada (farbige Lagune) vorbei. Dort konnten wir aus nächster Nähe sehr viele Hochland Flamingos besichtigen. Die waren rosa, während die Flamingos, die wir in tiefer liegenden Regionen bereits gesehen hatten, eher grau weiß waren. Doch nicht nur die Lagunen und Flamingos schimmerten bunt. Auch die Berge leuchteten in allen möglichen Tönen, so dass sie  in der Natur 5 farbig aussahen.

Farbige Berge
Farbige Berge
Farbige Berge
Farbige Berge
Bolivien - Geysir
Bolivien – Geysir
Bolivien - Geysir
Bolivien – Geysir
Bolivien - Geysir
Bolivien – Geysir

Am Nachmittag ging es weiter zu einem Vulkankrater auf knapp 5.000m Höhe. Dort sahen wir neben kochendem Schlamm auch kleine Geysire. Wir sahen  Alpacas und begegneten einem sehr hungrigen Fuchs, der sich über mein nicht mehr benötigtes Frühstücksbrötchen freute.

Alpaca
Alpaca
Alpaca
Alpaca
Alpaca
Alpaca
Fuchs
Fuchs mit Brötchen
Fuchs
Fuchs

Beim anschließendem Besuch von Thermalquellen hielten einige Teilnehmer begeistert die Füße ins warme Wasser.

Thermalbad
Thermalbad

Dann ging es weiter zur Laguna Blanca (der weißen Lagune) und der Laguna Verde (der grünen Lagune). Vorher hatten wir auch noch die rote Lagune gesehen, so dass wirklich alle Farben vertreten waren.

Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Dreiländereck
Salzsee und Vulkane
Salzsee und Vulkane

Und immer noch weit über 3000 Höhenmeter erreichten wir am Nachmittag die bolivianische Grenze. Nun mussten wir uns von unseren Jeepfahrern, die uns zwei Tage begleitet hatten, verabschieden. Zu Fuß ging es über die hoch gelegene kleine Grenzstation. Auf der anderen Seite des Grenzhäuschens wartete ein Bus mit einem chilenischen Reiseführer auf uns. Doch wo war die chilenische Grenze? Die Chilenen hatten wohl keine Lust gehabt in dieser Höhe einen Grenzposten zu errichten. Daher mussten wir erst einmal 50 Kilometer durch Niemandsland  über asphaltierte Straßen fahren. Es ging bergab durch die  Atacama Wüste mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Vulkane von Bolivien, Chile und Argentinien. Wir waren im Dreiländereck angekommen.

Gegen 17.00 Uhr erreichten wir das Örtchen San Pedro de Atacama (2.435m) und damit auch die Grenze nach Chile. Wir hatten es geschafft zwischen 16 und 18.00 Uhr dort zu sein. Es gab auch keinen Stau und keine Warteschlange. Doch die Grenze, die um diese Zeit geöffnet sein sollte, war geschlossen. Was nun?

Wie wir doch noch nach Chile kamen und was wir in San Pedro und im Mondtal erlebten, darüber berichte ich das nächste Mal.

 

 

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12 Kommentare Gib deinen ab

  1. Linsenfutter sagt:

    Herrliche Bilder. Ganz besonders schön sind die Fotos „Lagune mit Flamingos.“

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  2. Dagmar sagt:

    Danke. Hier sind die Bilder leider nur verkleinert zu sehen. Auf FlickR habe ich sie größer hochladen können.

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  3. monisertel sagt:

    Liebe Dagmer,
    wunderbare Bilder, eine Reise der ganz besonderen Art und Du nimmst uns mit, Danke!
    Hab einen feinen 4.Advent,
    herzlichst moni

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  4. Dagmar sagt:

    Danke liebe Moni. Und auch Dir wünsche ich einen schönen 4. Advent. Liebe Grüße, Dagmar

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  5. Anna-Lena sagt:

    Ganz wunderbar, die Landschaft ( die tatsächlich ein wenig Ähnlichkeit mit Teneriffas Canadas hat) und die grazilen Flamingos. Ich bin wieder sehr, sehr gerne mitgekommen, liebe Dagmar.

    Liebe Grüße und einen schönen 4. Advent,
    Anna-Lena

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  6. Dagmar sagt:

    Der rauchende Vulkan hat mich auch absolut an den Teide erinnert. Danke fürs Vorbeischauen und einen schönen Sonntag, Dagmar

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  7. Pit sagt:

    Hallo Dagmar,
    ich kann mich meinen „Vorrednern“ nur anschließen: ganz wunderbare Bilder. Danke!
    Liebe Grüße aus einem heute recht kalten [um 11:16 immer noch nur -10 C.] Fredericksburg,
    Pit

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  8. Ulf Runge sagt:

    Ist das schön, „dabei“ sein zu dürfen. Danke für diese wunderbaren Eindrücke. Für einige Moment vom Fernweh verzaubert zu sein.

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    1. Dagmar sagt:

      Vielen Dank..das freut mich sehr, dass Du mich begleitest.

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  9. Dagmar sagt:

    Danke sehr Vivi

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